TTIP und die volkswirtschaftlichen Effekte - ein Forschungsubersicht

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TTIP und die volkswirtschaftlichen Effekte

Die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP), für die im Juli 2013 Verhandlungen zwischen der EU und den USA aufgenommen wurden, wird unter anderem zu niedrigeren/abgeschafften Zöllen, weniger nichttarifären Handelshemmnissen sowie zu vereinfachten Regelungen für grenzüberschreitende Investitionen führen.

Im Hinblick darauf, dass die beiden Parteien nahezu die halbe Weltwirtschaft repräsentieren und dass ihre Volkswirtschaften bereits heute tief ineinander greifen, ist davon auszugehen, dass das zukünftige Abkommen beträchtliche Auswirkungen haben wird. Fast ein Fünftel der Externausfuhren der EU geht in die USA, die der mit Abstand größte Handelspartner der Union sind. Fast ein Drittel des Direktinvestitionskapitals findet sich in den USA wieder, ein Tatsache, die sich auch darin widerspiegelt, dass Unternehmen mit Hauptsitz in der EU gut drei Millionen Menschen in Tochtergesellschaften in den USA beschäftigen.

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